Stark für Hochschulen & Wissenschaft

Die letzten Jahre waren nicht leicht. Unsere Welt ist von Krisen geprägt, die nicht nur unseren gesellschaftlichen Wohlstand gefährden, sondern tagtäglich Menschenleben kosten: Hitze, Waldbrände, Fluten, Pandemie und Krieg.

Egal, um welche Krise es sich handelt, um die Situationen zu bewältigen, brauchen wir die Wissenschaft. Und um danach in eine nachhaltige, faire und gerechte Zukunft zu starten, brauchen wir die Wissenschaft ebenfalls.

Demokratie braucht Wissenschaft

Gute Politik muss auf wissenschaftliche Evidenz setzen – und Wissenschaftler*innen gegen Vereinfachung, Populismus, Stimmungsmache und Anfeindungen verteidigen! Auch in den letzten Jahren haben Wissenschaft und Forschung entscheidende Beiträge zur Bewältigung der aktuellen Krisen geleistet:

  • Klimaforschende beschreiben schon lange den Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und Erderwärmung auf der einen und der Veränderung der Lebensbedingungen auf unserem Planeten auf der anderen Seite. Immer drängender fordern sie einen nachhaltigen Wandel, um die Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkelkinder zu erhalten. Und mehr noch: Sie weisen auf konkrete Kipppunkte und Gefahren hin, bieten aber auch immer neue Lösungen für diese Entwicklungen an.
  • Während der COVID-Pandemie hat der weitaus größte Teil der Gesellschaft gespannt auf wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die neue Krankheit gewartet, auf Hinweise geachtet, wie man sich und andere bestmöglich geschützt, und ungeduldig auf die Impfstoffentwicklung geschaut.
  • In der jetzigen Energiekrise setzen wir auf den schnellen Wandel hin zu den Erneuerbaren, der nur durch das feste wissenschaftliche Fundament vieler Jahrzehnte von Forschung und Fortschritt möglich ist. Wir stützen uns auf Studien, wenn wir uns bemühen, Lasten sozial gerecht zu verteilen. Damit kommt der Wissenschaft, der Forschung und der akademischen Fachkräfteausbildung eine verantwortungsvolle Aufgabe zu.
 
Genau deshalb stehen wir auch in finanziell schwierigen Zeiten an der Seite der Hochschulen und der außerhochschulischen Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen, wie der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, sowie der Studierendenwerke, um ihnen zum einen durch die Krise zu helfen, um zum anderen durch sie und ihre Impulse nachhaltig und sozial gerecht durch die Krise zu kommen.

Gute Bedingungen für Studium, Lehre & Forschung

Als schwarz-grüne Koalition verbessern die Bedingungen an den Hochschulen und in der Wissenschaft bis 2027 weiter deutlich. Unser Koalitionsvertrag enthält dazu viele zusätzliche Maßnahmen für Studierende und die Lehre, für die Beschäftigten und die Forschung, für Studierendenwerke und Forschungseinrichtungen. Dabei setzen wir uns auch beim Bund dafür ein, dass dieser seine Versprechen einhält und so schnell wie möglich umsetzt-

Wissenschaftshaushalt 2023

So schwierig die Zeiten, auch finanziell, sind: Mit rund 9,7 Milliarden Euro im Kernhaushalt, plus etwa 221 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Krisenbewältigung steigen die Ausgaben für Wissenschaft mit dem Haushalt 2023 auf ein neues Allzeithoch. An vielen Stellen haben wir zusätzliche Gelder für die Wissenschaft und für die Menschen an den Hochschulen bereitgestellt.

Meine Rede zum Haushalt 2023 gibt es hier zum Nachlesen.

Fachkräftemangel mildern

Um dem Lehrkräftemangel zu begegnen, investiert das Land in 2023 knapp 12 Millionen Euro mehr für Studienplätze in den Lehrämtern Inklusion, Sozialpädagogik und Grundschulen. 

Mit einem Antrag zur Fachkräftesicherung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) wollen wir als schwarz-grüne Koalition schon früh in der Legislatur einen weiteren Impuls setzen. 

Egal ob Fachkräftemangel in den Bereichen Medizin, soziale Arbeit, MINT oder Lehramt, es bleibt viel zu tun!

Aktuelles aus dem Bereich Hochschule & Wissenschaft