Erst Bürgermeisterkandidatin, jetzt Landtag – Warum?

Vor zwei Jahren bin ich in Oerlinghausen als Bürgermeisterkandidatin angetreten. Meine Ziele waren damals dieselben wie heute: ich will unsere Wirtschaft vor Ort stärken, unsere Kommunen auf den Klimawandel vorbereiten, Mobilität für alle bequem, bezahlbar und barrierefrei machen, Kindern und Jugendlichen Mitbestimmung ermöglichen, Schulen zu den schönsten Plätzen im Ort machen, Wälder wieder aufbauen, Kunst und Kultur ermöglichen und den Sport und das Ehrenamt vor Ort fördern. Das lässt sich auf zwei verschiedene Arten und Weisen erreichen:

  1. Ich kann das als Rats- und Kreistagsmitglied (oder natürlich auch als Bürgermeisterin oder Landrätin), in dem ich mich dafür einsetze, dass wir als Kommune richtige Entscheidungen in diesem Sinne treffen und sich die passenden Menschen vor Ort vernetzen.  Die Aussage, die wir am häufigsten hören und die uns gerade in der Kommunalpolitik vor die größte Herausforderung stellt, ist die Finanzierung all dieser wichtigen Maßnahmen.  Dafür sind wir fast immer auf Förderprogramme von Land und Bund angewiesen.
  1. Damit gibt es einen zweiten Weg: Sich im Land dafür einsetzen, dass alle Städte und Gemeinden die notwendigen finanziellen Mittel haben, um den Menschen vor Ort mehr zu bieten und die längst überfälligen Maßnahmen angehen zu können.

Gerade Landes – und Kommunalpolitik sind für mich zwei Seiten derselben Medaille. Deshalb werde ich mich im kommenden Landtag mit Ihrer Stimme dafür engagieren, dass wir ein bezahlbareres, gerechteres, nachhaltigeres und digitaleres NRW schaffen. Und damit diese Vernetzung zwischen Kommunalpolitik und Landespolitik wirklich gut funktioniert, möchte ich mein Rats – und Kreistagsmandat behalten. Das Vertrauen, das Sie damals in mich gesetzt haben als Sie mir ihre Stimme gaben, möchte ich nicht enttäuschen.