Kommunale Wirtschaftsförderung in Krisenzeiten

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Gerade auch in Krisenzeiten darf die Stadt weder die Menschen noch ihre Unternehmen alleine lassen. Die finanziellen Möglichkeiten sind hier leider beschränkt und finanzielle Hilfe kommt von Land und Bund. Dennoch kann die Stadt und die Bürgermeisterin die Situation vor Ort entscheiden beeinflussen:

  • ein offenes Ohr für Fragen und Sorgen aller Menschen haben
  • Unterstützungsangeboten anstoßen und koordinieren, wie sie jetzt von den Bürger:innen selbst initiiert wurden und
  • Ressourcen bündeln und bereitstellen,
  • sowie Lücken in Hilfspaketen mit allen verfügbaren Mitteln dort überbrücken, wo Menschen und Unternehmen von Land und Bund noch vergessen wurden*.

Konkrete Beispiele: als Bürgermeisterin könnte man:

  1. ein gemeinsames Online-Shopsystem für alle Oerlinghauser Geschäfte initiieren, z.B. über den Marketing-Verein, oder
  2. ein Programm für günstige Mahlzeiten für Kinder und Jugendliche anstoßen und damit der Gastronomie eine Einnahmequelle ermöglichen und gleichzeitig Eltern entlasten
  3. über das Stadtmarketing Dorffeste, Lesungen und Kulturveranstaltungen als Online-Veranstaltung anbieten bzw. deren Durchführung unterstützen und lokale Unternehmen, z.B. Lieferdienste und Buchhandlungen, einbinden

*Die Grünen im Bundestag haben immer wieder auf Lücken in den Hilfspaketen hingewiesen und aus Opposition heraus versucht, die Hilfsprogramme konstruktiv zu verbessern.

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